Tina Good

Ausstellung

"Via Crucis", Ausstellung, Katholische Kirche, Männedorf, 2004
Blick in die Ausstellung

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"Via Crucis"

Mein Kreuzweg (70 x 800 cm, Öl auf Papier) vergegenwärtigt in sieben Stationen die zwei Seiten des christlichen Ostermysteriums: durch den Tod befreit Christus die Menschen von der Sünde, durch seine Auferstehung eröffnet er ihnen den Zugang zu einem neuen Leben.

Die ersten fünf Stationen stellen auf weissem Grund das körperliche und seelische Leiden Christi bis zum Tod am Kreuz dar.

1. Station:

Die Geisselung

2. Station:

Die Dornenkrönung

3. Station:

Der Fall

4. Station:

Der Lanzenstich

5. Station:

Der Tod am Kreuz

6. Station:

Das lebensbringende Kreuz, der Baum der Erlösung, der zum Baum des neuen Paradieses wird. Ihm steht im alten Paradies der Baum der Erkenntnis gegenüber, der Gut und Böse zu scheiden lehrte und der durch den Sündenfall zum Baum des Todes wurde. Die Gegenüberstellung lässt sich auch auf den Alten und Neuen Bund übertragen.

7. Station:

Die Auferstehung nimmt auf dunklem Grund das dürre Dorngestrüpp, das in der 2. Station zum Tode führt, wieder auf und lässt daraus neues Leben spriessen.